Frühling

 

Frühling



Der Frühling wird in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) dem Element „Holz“ zugeordnet. Es ist die Zeit des kleinen „Yangs“. Die Kräfte, die in der stillen Dunkelheit des Winters geruht haben, drängen nun darauf, sich kraftvoll in alle Richtungen zu entfalten. Die zugeordnete Tageszeit ist der frühe Morgen und der Osten ist die dazugehörende Himmelsrichtung. Die Richtung des Sonnaufgangs.

Holz und Wurzeln


In der Natur beginnt mit dem Frühling ein neuer Jahreszyklus. Die Tage werden länger, die wärmende Kraft der Sonne nimmt zu. Schon am frühen Morgen können wir dem Gesang der Vögel lauschen. Das zarte Grün der Bäume und die bunte Vielfalt der Knospen und Blumen lässt unser Herz höher schlagen.


Die „Frühlingsgefühle“ lassen nicht lange auf sich warten. Die Lebensgeister kehren auch beim Menschen zurück. Wir sind besser gelaunt, fühlen uns beschwingt, neue Ideen entstehen und Pläne werden geschmiedet. Es ist die Zeit, in der wir gerne anfangen zu entrümpeln, zu putzen oder zu renovieren. Diese schöpferische Kraft kann sich jedoch auch in Wut, Ärger und Aggression wandeln, wenn wir z. Bsp. nicht in der Lage sind, die Visionen um zu setzten.


Im menschlichen Organismus wird dem Element „Holz“ die Leber und die Galle zugeordnet. Die Leber hat viele Funktionen unter anderem ist sie der Speicher des Blutes, entgiftet es und reguliert das Blutvolumen. Die Gallenblase speichert Galle und scheidet sie aus.


Brüchige Nägel, nachlassende Beweglichkeit, Ischiasprobleme, Kopfschmerz bis hin zur Migräne, aufsteigende Hitze und Reizbarkeit sind klassische Beschwerden, die bei einer Disharmonie im Holz-Element auftreten können.

Diese Beschwerden sind auch typisch für die Zeit der Wechseljahre. Um einer Verschlechterung entgegenzuwirken sind die Übungen im Frühling so ausgerichtet, dass der Fluss des Leber-Qi sanft angeregt wird.



   

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